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Heiß-Isostatisches Pressen

Gussteile werden in einem Druckgefäß chargiert.
Die Luft wird durch ein inertes Gas (Argon o. Stickstoff) ersetzt.
Gleichzeitig werden Druck und Temperatur auf Betriebsniveau hochgefahren.

Während der Haltezeit werden Kriechmechanismen ausgelöst, und es findet eine plastische Umformung statt, verstärkt durch hohen Druck:

  • das Metall fließt zum Mittelpunkt
  • die Poren berühren sich und diffundieren ineinander zu einer festen und intakten Metallstruktur

 

Mikrostruktur vor
Mikrostruktur vor

  nach HIP

und nach HIP

Das HIP-Verfahren schließt alle internen,
aber keine mit der Oberfläche verbundenen
Poren:

vor HIP

vor HIP

nach HIP

nach HIP